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Universität Basel und Europa - Basel 11/09
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Prof. Dr. Achatz von Müller, Universität Basel; Prof. Dr. Lucas Burkart,
Universität Luzern; Dr. des. Marco Vencato, Universität Basel; Joachim
Kersten, Marion Dönhoff Stiftung, Hamburg, Basel
18.11.2009-20.11.2009, Museum Kleines Klingental
Marion Dönhoff ist eine europäische Gestalt. Sie zählt zu den
bedeutenden Überwindern der Feindschaften und Antagonismen des
kriegerischen Europas der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Toleranz
war für sie das entscheidende Stichwort der Neuordnung Europas.
Dass Marion Dönhoff 1933 die Universität Frankfurt verliess und in Basel
bei Edgar Salin promovierte, war für sie von grosser Bedeutung.
Anlässlich ihres 100. Geburtstages fällt daher der Blick nicht nur auf
die Themen, die Marion Dönhoff anstiess -- Kultur, Journalismus und
Politik nach 1945, Kritik an Kapitalismus und Materialismus --, sondern
auch auf die Universität Basel unter dem Eindruck der Bedeutung Stefan
Georges für die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie auf die die für
Basel signifikante Verbindung von Kultur, Politik und Ökonomie in dieser
Zeit.
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Mittwoch, 18. November 2009
Aula der Universität Basel, Petersplatz 1
Antonio Loprieno
(Rektor der Universität Basel)
Eva Herzog
(Regierungsrätin des Kantons Basel-Stadt)
Herlind Gundelach
(Wissenschaftssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg)
Hermann Graf Hatzfeldt
(Vorsitzender der Marion Dönhoff Stiftung)
Achatz von Müller (Universität Basel)
Die zwei Körper Basels
Apéritif
Donnerstag, 19. November 2009
Museum Kleines Klingental, Unterer Rheinweg 26
9.15 Zur Person Marion Dönhoffs
Friedrich Dönhoff (Hamburg), Lesung aus „Die Welt ist so,
wie man sie sieht“ (2002)
Table ronde mit Petra Kipphoff (Die Zeit), Ulrich Schlie (Berlin),
Christian Haase (Dönhoff-Archiv)
Moderation: Marco Meier (DRS 2)
11.00 Kaffeepause
11.30 Nachkrieg und europäisches Gedächtnis
Georg Kreis (Universität Basel),
„Preussischer Adel gegen Hitler”. Marion Dönhoffs Beitrag
zur Verarbeitung nichtvergehender Vergangenheit
Thomas Maissen (Universität Heidelberg),
Erinnern wider Europa. Die Schweiz nach 1945
Diskussion
13.00 Mittagspause
14.30 Kultur, Journalismus und Politik nach 1945 –
Heute und in Zukunft
Roger de Weck (Zürich/Berlin), Journalismus trotz der Medien –
ein Rückblick nach vorn
Kommentare von Joachim Kersten (Hamburg) und Jens Jessen (Die Zeit)
Diskussion
16.00 Kaffeepause
16.30 Table ronde mit Jens Jessen (Die Zeit), Petra Kipphoff (Die
Zeit),
Joachim Kersten (Hamburg), Barbara Schellewald (Universität Basel)
Moderation: Gunnar Mikosch (Universität Basel)
18.30 Vernissage der Begleitausstellung
«...wie ein nicht zu Ende gesprochener Satz».
Marion Dönhoff, die Universität Basel und Europa
Freitag, 20. November 2009
Museum Kleines Klingental, Unterer Rheinweg 26
9.15 Edgar Salin, die Universität Basel und der
internationale Georgeanismus im Europa der Zwischen-
und Nachkriegszeit
Ulrich Raulff (Marbach), Um George: Die angekreiste Gräfin
Diskussion
10.15 Kaffeepause
11.45 Die Universität Basel im Spektrum des europäischen Georgeanismus
Table ronde mit Bertram Schefold (Universität Frankfurt),
Bernard Böschenstein (Universität Genf), Alexander Honold (Universität
Basel)
Moderation: Lucas Burkart (Universität Luzern)
11.45 Mittagspause
13.30 Frauen an der Universität – Geschichte und Struktur einer
Wechselwirkung
Regina Wecker (Universität Basel), Die Schweiz als Wiege des
Frauenstudiums in Europa. Eine ambivalente Rolle und ihre spezifische
Basler Variante
Table ronde mit Susanna Burghartz (Universität Basel),
Sascha Spoun (Universität Lüneburg), Claudia Opitz (Universität Basel)
Moderation: Emil Angehrn (Universität Basel)
15.30 Kaffeepause
16.00 Ökonomie und Geisteswissenschaften –
Vermächtnis Salin/Dönhoff
Korinna Schönhärl (Universität Duisburg-Essen), «Euch dank ich mein
WISSEN: mir danket den WEG!» Edgar Salins Anschauliche Theorie als
Nationalökonomie im Geiste Stefan Georges
Table ronde mit Enno Rudolph (Universität Luzern),
Peter Kugler (Universität Basel), Charles B. Blankart (HU Berlin),
Achatz von Müller (Universität Basel)
Moderation: Marco Vencato (Universität Basel)
19.00 Schluss
Kontakt: Doenhoff-in-Basel@unibas.ch
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Lucas Burkart
Historisches Seminar, Universität Luzern
lucas.burkart@unilu.ch
URL zur Zitation dieses Beitrages
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