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Leipzig 02/10
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Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. ; Sächsisches
Wirtschaftsarchiv e.V.; Bielefeld Graduate School of History and
Sociology, Leipzig
19.02.2010-20.02.2010, Leipzig
Deadline: 01.12.2009
Die Unternehmensgeschichte als akademische Disziplin muss über neue
Zugänge und Themen in der deutschen unternehmensgeschichtlichen
Forschung diskutieren und neue, bisher kaum bearbeitete
Forschungsfelder, wie der Geschichte ostdeutscher Unternehmen
erschließen. Die Transformationsgeschichte ostdeutscher Unternehmen
wurde bislang in den zu eng geführten Epochenzäsuren 1945 und 1989
hinweg erforscht. Sie beginnt aber weder erst nach dem Zweiten Weltkrieg
noch endet sie mit dem Mauerfall 1989. Es erscheint sinnvoll, mindestens
an der Ausgangssituation der einzelnen Unternehmen vor dem Zweiten
Weltkrieg anzusetzen. Des Weiteren ist von einer Transformationsphase
bis 1995 auszugehen, in der sich entschied, ob und in welcher Form die
Unternehmen den politischen und wirtschaftlichen Systemwechsel von 1989
überstanden. Besonders reizvoll erscheint dabei der Vergleich der
zumeist doppelten Transformation dieser Unternehmen, die vertiefte
Einsichten über wirtschaftliche Prozesse in einer komplexen Unwelt
insgesamt versprechen.
Von diesem gedanklichen Ausgangspunkt soll die Diskussion in einem von
der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V., dem Sächsischen
Wirtschaftsarchiv e.V. sowie der Bielefeld Graduate School of History
and Sociology ausgerichteten Workshop ansetzen. Es geht darum, neue
Fragestellungen zu entwerfen sowie auch eine methodisch-theoretische
Reflexion über die Perspektiven der Unternehmensgeschichte in diesem
Forschungsgebiet zu diskutieren.
Wir suchen weitere Beiträge aus diesem Bereich und möchten darauf
verweisen, dass der Workshop das Ziel hat, einen Arbeitskreis
„Transformation ostdeutscher Unternehmen“ einzurichten. Er bietet
dementsprechend ein offenes Forum zur Diskussion, so dass durchaus
sowohl aus laufenden Projekten als auch in thesenartiger Form (work in
progress) berichtet werden kann.
Die Tagung richtet sich an WissenschaftlerInnen aus der Unternehmens-
und Wirtschaftsgeschichte sowie aus der Umwelt- und Technikgeschichte,
an VertreterInnen von Industrie und Handel sowie an die interessierte
Öffentlichkeit. Der Vortrag sollte 20 Minuten nicht überschreiten.
Interessierte sind eingeladen, bis zum 1. Dezember 2009 ein kurzes,
maximal 1.500 Zeichen umfassendes Abstract (Titel, Kurzbeschreibung des
Themas) sowie einen kurzen Lebenslauf einzureichen an:
Dr. Andrea H. Schneider
Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.
Sophienstr. 44
60487 Frankfurt am Main
Email: gug@unternehmensgeschichte.de
Als weitere Ansprechpartnerin und für Rückfragen steht zur Verfügung:
Ulrike Schulz
ulrike.schulz@uni-bielefeld.de
Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Lehrstuhl zur Geschichte moderner Gesellschaften
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Dr. Andrea H. Schneider
GUG e.V.
Sophienstr. 44
60487 Frankfurt am Main
Homepage <www.unternehmensgeschichte.de>
URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12622>
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HUMANITIES - SOZIAL- UND KULTURGESCHICHTE
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